Prüfung der Wirksamkeit von "Automarder"-Abwehrmitteln
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Ende der siebziger Jahre wurde in der Schweiz und in Süddeutschland erstmals bekannt, daß Steinmarder in Motorräume von Kraftfahrzeugen schlüpfen und dort Gummi- und Kunststoffteile zerbeißen. Heute ist dieses Verhalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Schäden sind auch schon aus anderen Ländern, etwa den Niederlanden und Italien, gemeldet worden. |
| Die "Abwehrmittel" |
Inzwischen sind zahlreiche Mittel zur Verhinderung von Automarderschäden im Handel erhältlich. Geräte, die Ultraschalltöne abgeben, für den Menschen unangenehm riechende Substanzen oder auf Hochspannungsbasis arbeitende Abwehrgeräte sollen den Marder aus dem Motorraum fernhalten. Bitterstoffe oder mechanische Schutzvorrichtungen sollen das Bebeißen von Werkteilen verhindern.
Da viele Abwehrmittel nicht den gewünschten Effekt erzielten, entstand von Seiten der Hersteller und Vertriebsfirmen ein großer Bedarf, die Wirkung solcher Produkte auf Steinmarder zu testen.
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Die Tierhaltung
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In der Gehegeanlage des Arbeitskreises Wildbiologie wurden zwischen zehn und fünfzehn Steinmarder gehalten. Die Tiere lebten einzeln, paarweise und vorübergehend auch in Familiengruppen in 30 oder 50 qm großen, reichhaltig strukturierten Gehegen mit zahlreichen Rückzugsmöglichkeiten. |
Die Testverfahren
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Je nach der Art des zu testenden Abwehrmittels wurden entsprechende Versuchsansätze gewählt. Getestet wurden nur solche Mittel, die für die Tiere ungefährlich sind.
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